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商品詳細
Der sammelnde Professor : Wissensdinge an Universitaeten des Alten Reichs im 18. Jahrhundert.
・ISBN 978-3-515-12714-1 Geb. EUR 52.00
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| 著者・編者 | Müller, Miriam, |
|---|---|
| シリーズ | Wissenschaftskulturen. Reihe I: Wissenschaftsgeschichte |
| 出版社 | (F. Steiner, GW) |
| 出版年月 | 2020.05 |
| ページ数 | 268 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <660-L2962 660-L3532> |
解説
Die Entstehung von Sammlungen ist eng mit dem Wandel des Wissenschaftsverstaendnisses im Europa der Fruehen Neuzeit verknuepft: Neben das traditionelle Buecherwissen traten empirische Methoden, fuer die materielle Objekte und wissenschaftliche Instrumente zur Hauptquelle des Wissensgewinns, zu "Wissensdingen", wurden. Im 18. Jahrhundert entstanden in grossem Umfang Professorensammlungen, mit denen neue Lehrmethoden Einzug in die Hoersaele unterschiedlichster Faecher hielten. Universitaetseinrichtungen fuer die Arbeit mit Wissensdingen ? botanische Gaerten, chemische Labore, anatomische Theater ? wurden erweitert und neu eingerichtet. Nicht zuletzt wurden die ersten institutionell an eine Universitaet angebundenen Sammlungen und Museen gegruendet, die Wissensdinge zu einem festen Bestandteil der Hochschulen machten. Die Praktiken, die diesem Wandlungsprozess zugrunde liegen, untersucht Miriam Mueller an zahlreichen Beispielen. Eine breite Quellenbasis zu sammelnden Professoren an den Universitaeten Goettingen, Halle (Saale), Helmstedt, Leipzig, Erlangen, Tuebingen, Freiburg i. Br. und Ingolstadt ermoeglicht dabei den vergleichenden Blick auf ein ueberregionales, faecheruebergreifendes Phaenomen, das die Wissenschaften bis heute praegt.