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商品詳細
"Menschenoekonomie" : Arbeitswissen und Arbeitspraktiken in Deutschland 1925-1945.
・ISBN 978-3-593-51456-7 Geb. EUR 39.95
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★★★
| 著者・編者 | Becker, Frank, |
|---|---|
| 出版社 | (Campus, GW) |
| 出版年月 | 2021.09 |
| ページ数 | 380 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <663-1841 663-L3757> |
解説
Als die Revolution von 1918/19 in Deutschland der kaiserzeitlichen Sozialpatronage ein Ende setzte, suchten die Industriellen nach einer neuen Strategie, um die Arbeiter an sich zu binden und dem Einfluss der Gewerkschaften zu entziehen. Abhilfe versprachen hier die Arbeitswissenschaften: Bei nachhaltiger Bewirtschaftung koenne Arbeitsenergie bis ins Alter erhalten bleiben, durch positive Gemeinschaftserlebnisse und ein verbessertes Verstehen des eigenen Tuns koenne die Arbeitsfreude gesteigert werden. Um solche Erkenntnisse in die Praxis zu ueberfuehren, wurde 1925 das ≫Deutsche Institut fuer technische Arbeitsschulung≪ (DINTA) gegruendet. Nach 1933 wurde das DINTA in die Deutsche Arbeitsfront integriert und praegte als ≫Amt fuer Berufserziehung und Betriebsfuehrung≪ das Erwerbsleben im NS-Staat entscheidend mit. Die Gestaltung der Arbeitswelt gehoerte in der NS-Diktatur zu den massgeblichen Feldern, auf denen die ≫Volksgemeinschaft≪ verwirklicht werden sollte; in der ≫Betriebsgemeinschaft≪ wurde sie wie in einem Mikrokosmos erfahrbar. Doch das ≫Wohlbefinden≪, das der Betrieb unter Nutzung der neuesten Erkenntnisse der Arbeitswissenschaften sicherzustellen versprach, musste mit einer angepassten Lebensweise und dauerhafter Leistungsbereitschaft vergolten werden. Frank Becker erschliesst in diesem Buch auf breiter Quellenbasis voellig neue Aspekte der nationalsozialistischen Gestaltung der Arbeitswelt und legt deren Wurzeln in der Weimarer Republik frei.